hans.wenning architekten & ingenieure
Kantstr. 2
48465 Schüttorf
Architekten und Ingenieure in SchüttorF
An der Ecke „Kantstraße/Neuer Weg“ befand sich ein rund 120 Jahre altes, brachliegendes Backstein-Industriegebäude, das 1901 als Eisengießerei geplant war, jedoch schon einige Jahre später nur noch als Autowerkstatt und Lagerhalle genutzt wurde.
Die FAB4 eGbR hat uns nach dem Erwerb der Liegenschaft beauftragt, dieses Gebäude zu revitalisieren und einer neuen Nutzung zuzuführen.
Nach erfolgter Kernsanierung sind hier 2 ambulant betreute Senioren-Wohngemeinschaften für jeweils 12 Bewohner entstanden, wobei die Bewohnerzimmer in dem zu sanierten Klinkerbau und die Gemeinschaftsräume in dem Erweiterungsneubau ihren Platz finden.
Die Sanierung des Altbaus erfolgte nach dem Prinzip "Haus in Haus" auf 2 Geschossen unter energetischen Aspekten, wobei ein KfW 40 ++ Standard zugrunde gelegt wurde.
Durch das Einziehen einer neuen Geschossdecke entstanden pro Geschoss je 12 ca. 22 m² große Bewohnerzimmer mit eigenem Bad, die von einem geräumigen Wohnflur erschlossen sind.
Bei der geplanten Sanierungs-/Umbaumaßnahme ist das vorhandene monolithische Ziegelmauerwerk erhalten und sichtbar geblieben. Durch Sandstrahlen und Neuverfugung erstrahlen die alten Ziegel nun in neuem Glanz.
Für die Belichtung und Belüftung der Bewohnerzimmer wurden großzügige Öffnungen über 2 Geschosse an den Traufseiten ausgeschnitten und durch Stahlblechzargen eingefasst.
Die Gestaltung des Erweiterungsneubaues wird von einer Plattenfassade in Holzoptik geprägt und setzt sich hierbei spürbar von der Ziegelfassade des Bestandshauses ab.
Als Dachhaut für das Satteldach wurde eine grau farbbeschichtete Aluminium-Doppelstehfalzdeckung gewählt.
Zur Erlangung des KfW 40 ++ Standards ist das Heizen und Kühlen über Fußbodenheizung mit Geothermie und Wärmepumpe realisiert worden. Für die Gewinnung der erforderlichen Erdwärme wurden 16 Stück (insgesamt ca. 1.600 m) Tiefenbohrungen erforderlich. In die Bohrlöcher sind senkrecht u-förmige Sonden zur Wärmeaufnahme eingesetzt worden, die mit einer frostsicheren Sole gefüllt wurden. Die Sole dient als Wärmeträgermedium und zirkuliert durch die Rohre zum Wärmetauscher. Für eine gleichbleibende Zirkulation sorgt eine elektrisch betriebene Pumpe.
Das ganze Bauvorhaben, einschließlich der Bewohnerzimmer, ist barrierefrei nach DIN 18040-2 Wohnungen konzipiert. Großzügige Verglasungen und Freisitze ermöglichen insgesamt 24 Bewohnern eine lebendige Teilhabe im Quartier. Der Erhalt des Industriecharmes und kurze Wege, sowohl zu den Einrichtungen des täglichen Bedarfs, als auch zu kulturellen Veranstaltungen, untermauern die Revitalisierung an diesem Standort.
Das Auswahlgremium aus Vertretern der Architektenkammern Niedersachsen und Bremen hat unsere Bewerbung für den Tag der Architektur 2025 ausgewählt!
Bauherr
FAB4 eGbR
Bauzeit
2022-2024
Der Entwurf für das interkommunale Sportzentrum entstand im Rahmen eines europaweit ausgelobten ÖPP-Wettbewerbsverfahrens. Unter Führung der Büter-Bau GmbH als Generalübernehmer des 10 Millionen Projektes konnte sich das gemeinsame Team aus GÜ und unserem Büro im Wettbewerb gegen alle Mitbewerber erfolgreich durchsetzen.
Der Baukörper des neuen Sportzentrums gliedert sich in drei, klar vom Außenraum ablesbare, aneinander geschobene Volumen. Den Kern des Bauwerkes bilden die im Mittel ca. 7,25 Meter über Geländeniveau hohe 3-Feld-Halle entlang der Schulstraße und die daran längsseitig angelagerte, im Mittel ca. 5,50 Meter hohe 2-Feld Halle mit der Ausrichtung zum Sportplatz. Beide Hallenteile liegen mit ihren Sportfeldern ca. 3,25 m unter Geländeniveau, dadurch wird ihre „städtebaulich sichtbare Baumasse“ deutlich geringer.
Durch das parallele Anordnen der beiden Hallenbereiche entsteht auf der +- 0.00 /Eingangsebene ein großzügiger zusammenhängender Bereich, der die Tribüne zur 3-Fachhalle sowie eine Fläche vor der 2-Fachhalle aufnimmt. Der Gedanke eines gemeinsamen Sportzentrums mit der vollen Einsehbarkeit in beide Hallenteile tritt hier architektonisch und funktional klar erkennbar und qualitätvoll hervor. Dieser Bereich bildet die „Mitte und Identität“ des Gebäudeensembles nach innen und außen.
Dieses Bauprojekt wurde Ende 2021 fertiggestellt und an den Landkreis Grafschaft Bentheim und die Stadt Neuenhaus übergeben.
Bauherr
G. Büter Bauunternehmen GmbH als Generalübernehmer im Rahmen eines ÖPP-Verfahrens mit dem Landkreis Grafschaft Bentheim
Fertigstellung
2021
Die „Blanke“ entwickelte sich ab den 1950-iger Jahren zum heute einwohnerstärksten Stadtteil der Stadt Nordhorn. Der „Gildehauser Weg“ ist seine Hauptachse. Ein Mix aus Läden, Gastronomie, Gewerbe und Wohnen prägt seitdem diese Straße.
Die „Blanke“ wurde 2013 in das Förderprogramm „Stadtumbau West“ aufgenommen. Das Baugrundstück „Ecke Gildehauser Weg/ Klarastraße“ ist städtebaulich ein wichtiger Baustein in dem Stadtteil Blanke und dessen Stadtumbau. Das 3 geschossige, sensibel gegliederte neue Gebäude bietet im Erdgeschoss Büroflächen, die von der „Soziale Dienste Nordhorn gGmbH“ genutzt werden.
Des Weiteren befindet sich im Erdgeschoss eine podologische Praxis. Im I. und II. Obergeschoss entstanden jeweils 12 Apartments für (ambulant) pflegebedürftige Menschen in zwei durch die sdn betreute Wohngemeinschaften. Großzügige, liebevoll gestaltete Gemeinschaftsbereiche und Dachterrassen in jedem WG-Geschoss bieten ein „Mit- und Füreinander“ für alle 24 Bewohner(innen) des Hauses.
Bauherr
sdn Service GmbH
Fertigstellung
Frühjahr 2020
Die Gewerbliche Berufsbildende Schule des Landkreises Grafschaft Bentheim, Standort Denekamper Straße 1 in Nordhorn, wurde in den Jahren 1977-1987 errichtet.
Undichte Flachdächer, marode Fensteranlagen und asbesthaltige Fassaden machten eine Komplettsanierung der Außenhüllen erforderlich.
Die im Jahre 2014 begonnene Sanierung gibt der Schule heute, unter Berücksichtigung der vorhandenen Gestaltungsqualität und durch Schaffung gläserner Fugen zwischen den Gebäudeteilen, eine neue zeitgemäße Erscheinung bei ansprechender Proportionalität.
Die Sanierung erfolgte nach den Kriterien des nachhaltigen und energieeffizienten Bauens.
Die mäandernde Fassadengestaltung aus 2-farbigen Fassadenplatten gibt der massigen Schule ein ganz neues Gesicht.
Das Projekt wurde durch die Fachjury der Architektenkammer Niedersachsen zur Teilnahme am bundesweiten Tag der Architektur 2017 ausgewählt / prämiert.
Bauherr
Landkreis Grafschaft Bentheim
Bauzeit
2014-2017
Leistungsphase
1-9
Die Seniorenwohnanlage „Wohnstift An der Mühle“ wurde auf dem Bentheimer Höhenrücken, an zentraler Stelle der Burgstadt, in dem ehemaligen Steinbruch „Hatgerings Kuhle“ von den Architekten Dieter Hermelink und Hans Wenning als „Doppel-Atriumhaus“ entworfen und von der Firma Schlüter-Portheine-Bau aus Nordhorn schlüsselfertig in 2009/2010 erstellt.
Zunächst war die Einrichtung an der Schüttorfer Straße, gegenüber dem alten Finanzamt, zu jeweils 50 % als Wohnanlage für „Betreutes Wohnen“ mit 26 Wohnungen und als „Stationäre Pflegeeinrichtung“ mit 43 Pflegezimmern konzipiert.
Beide Atriumhäuser bestehen aus einem viergeschossigen, bis zu zwölf Meter hohen Riegel und einem weiteren zweigeschossigen Riegel.
Dazwischen liegt jeweils der großflächig verglaste und somit tageslichtdurchflutete Innenhof, der als Treffpunkt und Ort der Kommunikation fungiert. Die bepflanzten, zum Verweilen einladenden Innenhöfe, sind das Herzstück dieser transparent überdachten Atriumhäuser. Sämtliche Pflegezimmer und Wohnungen werden über Laubengänge vom Atrium aus erschlossen.
Nach einem Wechsel des Betreibers wurden wir seitens der Bauherrenschaft beauftragt, die Machbarkeit einer Transformation der bestehenden Wohnungen im östlichen Gebäudeteil in einen stationären Pflegebereich mit 35 Pflegeplätzen zu überprüfen und gegebenenfalls umzusetzen.
Bauherr
Delta Immobilien GmbH & Co. KG
Fertigstellung
2010/2022
Leistungsphase
1-8
"Bewegen Wohlfühlen Lernen" ist das Motto der 1-zügigen, ländlich gelegenen Grundschule Quendorf. Der Schulstandort ist bereits über 250 Jahre alt und damit im Bewusstsein vieler Samtgemeindebewohner tief verankert.
Um die Schule baulich an heutige Anforderungen anzupassen, wurde 2011 in Eltern- / Fördervereinsinitiative eine kleine Schulbücherei neu errichtet. 2016 wurden wir beauftragt, die "Mitte" der Schule mit neuen Räumen für die Verwaltung und Schulleitung, einer barrierefreien rollstuhlgerechten Toilettenanlage sowie weiteren Umbaumaßnahmen im Bestand umzugestalten.
Im Jahre 2020 wurde an der Grundschule Quendorf ein neues Mensa- und Mehrzweckgebäude errichtet. Der Schulstandort "in der Mitte der Gemeinde" wird dadurch nochmals nachhaltig gestärkt und aufgewertet. Neben der Mensafunktion wird das neue Gebäude auch als Schulaula und kleiner Veranstaltungsraum genutzt.
Bauherr
Samtgemeinde Schüttorf
Fertigstellung Mehrzweckgebäude
September 2020
Leistungsphase
1-8
Die Vechtetalschule ist eine Förderschule für Geistige Entwicklung mit einer sonderpädagogischen Unterstützung sowie Hilfen bei der Entwicklung von Bewegung, Sprache, Wahrnehmung und des Handelns. Die von meinen ehemaligen Seniorpartnern „Janning + Hermelink“ 1992 geplante Schule wurde aufgrund stark gestiegener Schülerzahlen um ein zusätzliches Schulgebäude erweitert.
Das Raumprogramm umfasste hierbei 10 neue Klassenräume mit jeweils angeschlossenem Kleingruppenraum und integrierten Klassenraumküchen.
Ergänzend gruppieren sich eine zusätzliche Lehrküche, ein Therapieraum sowie 3 Toiletten- und Nassraumblöcke um die großzügigen - als erweiterter Lern- und Erfahrungsraum konzipierten - Flure. Das aus pädagogischer Sicht sehr sinnvolle und fortschrittliche Brandschutzkonzept sieht 2 Brandabschnitte im neuen Gebäude vor, welche die sonst "notwendigen Flure" als Rettungswege ohne Brandlasten entfallen lassen.
Bauherr
Landkreis Grafschaft Bentheim
Fertigstellung
Sommer 2020
Leistungsphase
1-9
Das „Wohn- und Geschäftshaus mit 3 Gruppen-Kita (DRK) und Wohnhaus mit 12 Wohneinheiten“ neben dem ehemaligen Hotel „Kaiserhof“ liegt im Sanierungsgebiet „Bahnhofsumfeld“ der Stadt Bad Bentheim.
Als wichtiger Baustein am Stadteingang fiel dem Bauvorhaben zusammen mit der Sanierung des ehemaligen Hotels dabei eine besondere Rolle für Bad Bentheim zu. Das Projekt vereint dabei seine unterschiedlichen Nutzungen auf dem Grundstück so, dass sie städtebaulich und in der Baukörperausgestaltung als „Ganzes“ und als Ensemble wahrgenommen werden.
Der neue Hauptbaukörper nimmt sich in seiner Bauflucht an der Bahnhofstraße zum alten „Kaiserhof“ bewusst respektvoll zurück.
Das Bauunternehmen Büter-Bau erstellte als Bauherr, Investor und Generalunternehmer die von uns entworfene und geplante Architektur.
19 attraktive Wohnungen, 3 großzügige Praxen und die Kita bilden heute das Neubauensemble.
Eigentümer und Betreiber der Kita ist der DRK Kreisverband Grafschaft Bentheim.
Bauherr
Büter-Bau GmbH
Fertigstellung
September 2020
Leistungsphase
1-5
Das Burg-Gymnasium in Bad Bentheim ist ein wichtiger Bestandteil des Schullebens der Stadt und des Landkreises. Die Bausubstanz der Schule aus den frühen 60iger Jahren des 20sten Jahrhunderts entsprach räumlich und energetisch nicht mehr den Anforderungen an eine moderne Schule.
In 3 Bauabschnitten wurde die Schule deshalb erweitert und umfassend saniert. Als erster Bauabschnitt wurde in 2005/2006 ein 2-geschossiger Klassentrakt mit einem neuen Eingangsbereich der Schule seitlich an den bestehenden Baukörper angefügt. Im zweiten Schritt erfolgte die Erneuerung aller Fassaden und Dächer der Hauptbaukörper nach den Richtlinien der EnEV. Hierbei wurde der wichtige Aspekt niedriger Unterhaltungskosten der Schule bei gleichzeitig hoher gestalterischer Qualität gefordert und realisiert (2009 – 2010).
Im 3. Bauabschnitt wurden die Pausenhalle, Lehrerarbeitsräume sowie Sanitärräume der Schule in 2011 saniert und neu gestaltet. Nach den umfangreichen Baumaßnahmen stellt sich das Burg-Gymnasium heute wieder zeitgemäß dar und erfüllt die hohen Anforderungen aller Benutzer an modernes Lernen und Lehren.
Die neue 2-Feld – Sporthalle des Burg-Gymnasiums wurde 2014 im Rahmen eines ÖPP – Verfahrens geplant und von der Firma Büter-Bau in einem ÖPP-Verfahren für den Landkreis Grafschaft Bentheim schlüsselfertig erstellt. Die Grundsätze nachhaltigen Bauens mit dem Ziel, in jeder Hinsicht qualitätvoll und doch kostengünstig zu planen und zu bauen, sind in diesem Projekt beispielhaft verwirklicht. Die Sporthalle wurde als freistehender Solitärbau hinter der Aula/Forum des Gymnasiums platziert.
Der Kern des Bauwerkes, die Haupthalle mit den Spielfeldern, und die Räume mit den dienenden Funktionen, bilden sich architektonisch hierbei klar heraus. Gestalterisch bildet ein umlaufendes, robustes Klinkerband das Fundament für die leichte und vollflächig transluzente Außenhaut des hohen Hallenteils. Bei der Nutzung der Sporthalle in den Abendstunden erzeugt das nach außen dringende Kunstlicht dieser Außenhaut eine besondere Stimmung und Atmosphäre rund um das Bauwerk.
Bauherr
Landkreis Grafschaft Bentheim
Fertigstellung
Schule 2012, Sporthalle 2014
Das Schulzentrum der Gemeinde Emlichheim ist ein Ensemble von Gebäuden aus unterschiedlichen Baujahren und Epochen.
Unverwechselbar und zugleich maßstäblich ist die neue Aula Auftakt des Ensembles und empfängt mit heiterer Stimmung die Besucher kultureller Veranstaltungen.
Das Forum ist die neue Mitte für das Gymnasium aus den 60iger Jahren.
Die unübersichtlichen Eingänge in die Schule wurden zusammengefasst und führen jetzt in das Forum; der zentrale Ort der Schule als Verteiler und Pausenaufenthalt, Cafeteria, Präsentations- und Ausstellungsort. Eine klare Formensprache, nachhaltige Materialien, gute Akustik und ein gutes energetisches Konzept zeichnen das neue Forum aus.
Bauherr
Samtgemeinde Emlichheim
Fertigstellung
Aula 2003, Forum 2013
Die Kita unter Trägerschaft des DRK Grafschaft Bentheim wurde in den 90-iger Jahren als 4 Gruppen Kindergarten errichtet. Ein neues „Krippenhaus“ wurde 2010 an der Nordostseite an dieses Gebäude angefügt.
Durch den Ganztagsbetrieb der Kita fehlten jedoch im Gebäude seit langem ein ausreichend großer Speiseraum mit offener Küche sowie ein zusätzlicher Intensivraum. Die im Herbst 2018 begonnene und im Sommer 2019 abgeschlossene Baumaßnahme bestand darin, ein neues Gruppenhaus im Südwesten des Grundstückes zu errichten, um im Zentrum des bestehenden Gebäudes diese Raumfunktionen möglich zu machen.
In Anlehnung an die kubische Architektursprache des Krippenhauses von 2010 entstand der neue Baukörperteil ebenfalls im Kontrast zu der Architektursprache des Ursprungsgebäudes mit seinen offenen Holz-Pultdächern mit Ziegeldeckung. Der neue Anbau korrespondiert dabei in Material und Maßstäblichkeit so gut mit dem Bestandsgebäude, dass das Ensemble überzeugend als „Einheit“ wahrgenommen wird.
Bauherr
DRK Kreisverband Grafschaft Bentheim
Fertigstellung
Sommer 2019
Leistungsphase
1-8
Die Kita unter Trägerschaft der Stadt Schüttorf wurde ursprünglich als 4-gruppiger Kindergarten im Jahr 1970 errichtet. Ein Krippentrakt wurde 2009 an das Gebäude angefügt.
Das Ursprungsgebäude mit den Regelgruppen entsprach jedoch im Jahr 2017 nicht mehr den Anforderungen an eine zeitgemäße Kindertagesstätte. Unsere Aufgabe war es, diesen Gebäudeteil auf der Straßenseite so zu erweitern und umzubauen, dass ein großzügiger Essbereich mit offener Küche, angelagertem Hauswirtschaftsbereich und erweitertem Kreativraum entsteht.
Auf der Gartenseite sollten für alle 4 Gruppen neue „Kinderbäder“ entstehen, Garderobenbereiche aufgeweitet und die Gartenausgänge neu ausformuliert werden. Nach Fertigstellung der Baumaßnahme sind alle diese Ziele funktional und gestalterisch anspruchsvoll umgesetzt. Alle Anbauten sind in Holzrahmenbauweise ausgeführt und fügen sich eigenständig, jedoch respektvoll in die Ursprungsarchitektur ein.
Bauherr
Stadt Schüttorf
Fertigstellung
Herbst 2018
Leistungsphase
1-8
Der integrative Kindergarten wurde im Jahr 2000 für 4 Gruppen nach unseren Plänen neu errichtet. Die räumliche Organisation innerhalb des Gebäudes entfaltet sich in einem klaren Rhythmus, der sich von innen nach außen orientiert.
Alle Räume werden von einem großzügigen Flur erschlossen, der als „Spielstraße“ genutzt wird und in den Balkone aus den jeweiligen Gruppenräumen hineinragen. 2013 wurden die Wietkamp Strolche um eine Krippengruppe erweitert.
Hierbei war es Ziel, die Krippenkinder in den Tagesablauf der gesamten Einrichtung mit einzubinden. Auch die neue Krippe wird deshalb über die „Spielstraße“ erschlossen. Der neue Gruppenraum zeichnet sich besonders durch eine Spiellandschaft aus, die durch zwei aus der Fassade herausgeschobene Spiel– und Ausguckboxen Architektur und Innenausstattung kleinkindgerecht miteinander verbindet.
Bauherr
ev.-ref. Kirchengemeinde Schüttorf
Fertigstellung
Kita 2000, Krippe 2013
Leistungsphase
1-8
Das „Haus Hilten“ in Neuenhaus ist eine Einrichtung mit 76 Bewohnerplätzen, die sich auf 6 Hausgemeinschaften verteilen.
Das ursprüngliche Haus für 48 Bewohner wurde in enger Abstimmung mit dem Bauherrn SDN nach den Empfehlungen des Kuratoriums der Deutschen Altershilfe “KDA Hausgemeinschaften“ in den Jahren 2006-2008 errichtet.
Im Frühjahr 2016 wurde die Erweiterung des Hauses um 2 weitere Hausgemeinschaften für 28 neue Bewohner fertiggestellt.
Ein zusätzlicher Speise-, Andachts- und Veranstaltungsraum mit angelagertem Küchenbereich findet ebenfalls im Erweiterungsbau Platz. Die erweiterten Außenanlagen des Haus Hilten wurden behutsam in die Gesamtanlage eingebettet.
Da sich Einrichtungen dieser Art fortlaufend weiterentwickeln müssen, planen wir augenblicklich an den nächsten Erweiterungen. In diesem Bauabschnitt sollen zusätzliche Aufenthaltsräume und Büroflächen realisiert werden.
Bauherr
SDN Förderverein e.V.
Fertigstellung
2008/2016
Leistungsphase
1-8
Das ehemalige Kreisaltenheim aus dem Jahr 1952 wurde 1994 vom DRK Kreisverband Grafschaft Bentheim übernommen. Das gesamte Gebäude wurde auf Grundlage unserer Planungen von 1996 - 2001 in 3 Bauabschnitten kernsaniert, charaktervoll umgebaut und erweitert. Heute entspricht die Einrichtung modernsten Anforderungen an senioren- und pflegegerechtes Wohnen. Im Jahr 2022 wurden Fenster und Fassaden technisch aufgerüstet und zum Teil erneuert.
Der Neubau des Gesundheitszentrums an der Rheiner Straße, vis a vis des historischen Schlossparks der Burg Bentheim, entstand gewissermaßen als „Abschluss“ des baulichen Ensembles des Seniorenzentrums.
DAS GESUNDHEITSZENTRUM WIRD DURCH BARRIEREFREIE WOHNUNGEN ERGÄNZT
Städtebaulich wird durch die Längsanordnung des neuen Baukörpers der Blick von der großzügigen Freifläche des Seniorenzentrums auf Burg und Schlosspark freigehalten.
Die Ansiedlung von Fachärzten, Therapeuten, Apotheke und Sanitätshaus in attraktiver und gut erreichbarer Lage stand dabei im Zentrum der Konzeptüberlegungen für das Bauvorhaben. Diese Nutzungen werden ergänzt durch attraktive barrierefreie Wohnungen im II. und III. Obergeschoss. Das III. OG ist als Staffelgeschoss ausgebildet und bietet Platz für 4 Penthousewohnungen mit großzügigen Dachterrassen.
Die Architektur des neuen Gesundheitszentrums integriert sich in die Gesamtanlage des Seniorenzentrums, entwickelt jedoch selbstbewusst ihre eigene Formensprache in Gestalt und Material nach außen.
Bauherr
DRK Kreisverband Grafschaft Bentheim e.V und Gels, Müller & Partner Projektentwicklungs GmbH & Co. KG
Fertigstellung
Seniorenzentrum 2001, Gesundheitszentrum 2013
Das kompakte Haus in massiver 3 geschossiger Bauweise steht in direkter Nachbarschaft des Seniorenzentrums „Annaheim“ in Schüttorf am Rande des Bentheimer Waldes.
Das Haus wurde als barrierefreies Gebäude zum Wohnen und Arbeiten für 3 Generationen konzipiert. Die Kubatur staffelt sich nach Süden und bietet allen Bewohnern und Büronutzern individuelle Raumfolgen mit reizvollen Außenbezügen zur parkartigen Landschaft des Ortes.
Ein Wechselspiel aus grauen Verblendern im Langformat, raumhohen Glasflächen und Holzlamellen gliedern die Fassaden. Das 3 Generationenhaus wurde durch die Fachjury der Architektenkammer Niedersachsen zur Teilnahme am Tag der Architektur 2014 ausgewählt.
Bauherr
E.Hassink
Fertigstellung
2014
Leistungsphasen
1-5
Die kleine Wohnanlage mit 8 Wohneinheiten von 40 bis 120 m² liegt im Sanierungsgebiet des Stadtkerns der Stadt Schüttorf / Grafschaft Bentheim. Das Grundstück erstreckt sich zwischen zwei Altstadtstraßen.
Die städtebaulich harmonische Einbindung des Neubaus gelingt durch die Reihung von 3 Häusern mit klaren Satteldächern parallel zu den Straßenzügen, die im Blockinneren durch flache Bauteile mit Dachterrassen miteinander verbunden werden.
Ein Laubengangweg als „kleine Stichgasse“ von „Straße zu Straße“ erschließt die Wohneinheiten wie selbstverständlich historisch gewachsen. Drei geschützte kleine Grünhöfe bieten den Bewohnern neben den großzügigen sonnigen Dachterrassen die Möglichkeit, sich im Freien aufzuhalten und in diesen „grünen Wohnzimmern“ zu entspannen. Das Projekt wurde durch die Fachjury der Architektenkammer Niedersachsen zur Teilnahme am bundesweiten Tag der Architektur 2018 ausgewählt.
Bauherr
W. Rademaker
Fertigstellung
Herbst 2016
Leistungsphase
1-5
Ein seit 1979 als Zahnarztpraxis genutztes Wohnhaus aus den 30iger Jahren benötigte aus funktionaler und baukonstruktiver Sicht eine Überarbeitung.
Wir wurden damit beauftragt, eine Lösung zu erarbeiten, die dem bestehenden Gebäude mit typischen Stilelementen des norddeutschen Klinkerexpressionismus selbstbewusst und trotzdem respektvoll einen modernen Anbau zur Seite stellt. Ein Gebäudeteil aus den 70iger Jahren wurde entfernt, um Platz für die neuen Räume der Praxis zu schaffen. Deren großflächige Fassade zur Straße reagiert „intelligent“ auf die vom Bauherrn an sie gestellten Anforderungen.
Teilbereiche der Fassade sind mit elektrochromen (schaltbaren) Gläsern versehen und können aus Sichtschutzgründen ihre Transparenz verändern. Effektives Sonnenschutzglas sowie Glaspaneele vor brüstungshohen Einbaumöbeln komplettieren die Ausfachungen der Holz-/Alu-Pfosten-Riegelfassade. Der neue Baukörper ist in Holzrahmenbauweise konstruiert, um das laut Bebauungsplan und der notwendigen Grenzabstände vorgegebene Baufenster mit schlanken Wandaufbauten maximal auszunutzen.
Fertigstellung
Herbst 2019
Leistungsphase
1-5
In Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Baumanagement Lingen (Entwurf) entstand ein Büro- und Dienstleistungsgebäude mit hohem Anforderungsprofil an präzise Planung und anspruchsvolle Detailgestaltung.
Das 3-geschossige Gebäude gliedert sich je in einen U- und einen L-förmigen Baukörper.
Beide Gebäudetrakte werden von leichten und miteinander verbundenen Zinkpultdächer überspannt.
Das Verbindungsgelenk bildet eine 3-geschossige, transparente Eingangshalle unter dessen Flachdachkonstruktion ein Kunstwerk als farbiges Wortspiel-Mobile integriert wurde.
Bauherr
Land Niedersachsen / Staatliches Baumanagement Lingen
Fertigstellung
2004
Leistungsphase
5-8
Wohnqualität und Exklusivität des Hauses zeigen sich für uns in den großzügigen Wohnungslayouts sowie den angelagerten Freiräumen zum Entspannen der Bewohner. Eine Laubengangloggia bietet Aufenthalt mit Ausblicken zur Stadt; die Rückseite bietet Aufenthalt mit Ausblicken in die umliegende reizvolle Gartenlandschaft.
Ausgewogene Proportionen aller Teile zueinander mit einer kraftvollen und dennoch feingliedrigen Architektur machen besonders die Fassade zur Stadt zu einem bleibenden Statement zur Haltung unseres Büros.
Bauherr
B. Pill
Fertigstellung
2001
Die transparente und bis ins Detail geplante, filigrane Stahlkonstruktion der Ausstellungshalle war dem Bauherrn und uns wichtig, um die Kunden in diesen Räumen willkommen zu heißen.
Ausstellungshalle
Diese transparente Stahlkonstruktion schafft eine einladende Atmosphäre für die Kunden. Umgeben von Bäumen, bietet die Halle einen angenehmen und offenen Raum, der zum Verweilen einlädt.
Werkstatt- und Funktionsbereiche
Die in Massivbauweise erstellten Werkstatt- und Funktionsbereiche schließen sich logisch und ebenfalls klar strukturiert an die Verkaufsräume an. Dies gewährleistet eine effiziente und reibungslose Kundenbetreuung.
Bauherr
Georg Janning, Schüttorf
Fertigstellung
1994